schluss mit versuchsmäusen

Anzahl von Versuchstieren steigt
 

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Erschreckend ist die Zahl zwei Millionen, die statistisch festgehalten wurde. Das ist ein trauriger Rekord, der jedem Menschen zu denken geben sollte. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft kurz BMEL unterstützt die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen. In manchen Bereichen sind diese Tierversuche unvermeidbar, wie Wissenschaftler behaupten. An dieser Stelle macht sich das BMEL insofern stark, als Versuchstiere den erforderlichen Schutz erhalten. Tierversuche in der Kosmetikbranche sind seit 2009 verboten.

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es immer wieder Ausnahmen. Rund 1.400.000 Mäuse wurden der Forschung geopfert, das ist entschieden zu viel. Fische wurden im Jahre 2015 sogar über 1.500.000 für Versuchszwecke eingesetzt. Ratten, Kaninchen und Vögel blieben ebenfalls nicht verschont. Getötete Tiere zum Zwecke der Wissenschaft beliefen sich auf 666.000. Bei näherer Betrachtung ist diese Art des Forschens nicht akzeptabel. Das langfristige Ziel von BMEL ist dahingehend, die Tierversuche komplett zu ersetzen durch andere Verfahren.

Die Forschung sollte sich lieber mit Ersatz- und Ergänzungsmethoden beschäftigen, um die Qual der Tiere auf null zu senken. Im Dezember 2017 sprach Prof. Rainer Nobiling, Tierschutzbeauftragter der Universität Heidelberg über den aktuellen Sachverhalt. Der Anteil der Mäuse ist bis zu 70 % gestiegen. Der Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, steht für den kompletten Ausstieg aus Tierversuchen. Absichtserklärungen nützen nicht viel, sondern grundsätzliche Strategien müssen dazu führen, Tierversuche deutlich einzudämmen, bis letztendlich diese Versuche komplett ersetzt werden.

     
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